Kapitel 11

Die Vögel (Der Anfang vom Ende, Teil 3)

„Ihr seid spät“, sagte Shego, als Julian und Washington ihr Zimmer betraten.
„Wir wären ja früher da gewesen, aber die Zimmertür hat geklemmt“, antwortete Julian. „All die heissen Dämpfe in der Waschküche haben sie über Jahre hinweg rosten lassen. Und schlecht für meinen Rücken waren sie auch. Aber die harte Pritsche hat es wieder ausgeglichen.“
„Was beschwerst du dich dann?“, zischte Shego. „Können wir weitermachen?“
Washington richtete die Kamera ein.
„Einen Moment noch!“
„Wir haben gestern bei dem Verbrecher, den man aus dem Auto warf, aufgehört, oder? Dann erzähle ich euch jetzt die Geschichte der 100-Jahr-Feier von Go City.“
„Bin fertig“, sagte Washington. „Sie können anfangen.“
Shego seufzte, bevor sie anfing, zu erzählen.
„Es war genau ein Tag vor der 100-Jahr-Feier. Ich saß mit Hego in der Küche und aß mein Frühstück, als Mego völlig verschlafen den Raum betrat.“

„Morgen“, murmelte Mego auf dem Weg zum Kühlschrank.
„Guten Morgen“, antworteten seine Geschwister.
Mego holte eine Tüte Milch aus dem Kühlschrank und schlurfte weiter zum Geschirrschrank. Auf dem Weg dorthin, warf er einen flüchtigen Blick auf den Kalender. Dort fiel ihm etwas auf. Er bleib stehen, rieb sich kurz die Augen und sah erneut drauf.
„Hey“, sagte er schließlich, „morgen ist ja das Stadtjubiläum!“
Shego hatte den Mund voll und beschloss deshalb, nichts dazu zu sagen.
„Ich weiss“, sagte Hego, „deshalb wollte ich noch mit euch sprechen.“
„Lass mich raten. Wir müssen morgen eine Extraschicht schieben“, seufzte Shego, nachdem sie den Mundinhalt runtergeschluckt hatte.
„Beinahe. Ich habe euch doch erzählt, dass ich, damit wir den Go Tower für unsere Zwecke nutzen können, der Stadtverwaltung versprochen habe, dass wir so einige Sonderaufgaben übernehmen werden, oder?“
„Ja, doch, daran kann ich mich irgendwie erinnern.“
„Ausserdem hast du fast unser ganzes Geld für die Ausstattung ausgegeben, aber ich bin ja nicht nachtragend,“ sagte Shego und nahm noch einen Löffel Frühstücksflocken in den Mund, während sie Hego böse ansah.
„Schön, dass ihr euch daran erinnert. Morgen, auf der Parade, fahren wir nämlich auf dem ersten Wagen mit und winken den Bewohnern der Stadt zu.“
Mego schüttete etwas Milch über seine Corn Flakes und sagte nur: „Cool.“
„Nicht cool“, erwiderte Shego. „Wir sollen uns also vor der ganzen Stadt zum Affen machen?“
„Wo denkst du hin? Wir stärken durch unsere Anwesenheit die Moral der Einwohner und zeigen Bürgernähe.“
„Indem wir, umgeben von Blaskapellen und Luftballons in Form von Zeichentrickfiguren, schön winke-winke machen?“
„Ja.“
„Nein.“
„Bleib locker, Schwesterchen“, sagte Mego. „Tag für Tag und Nacht für Nacht befreien wir diese Stadt vom Verbrechen, da ist es doch mal ganz nett, für einige Stunden im Mittelpunkt zu stehen und sich zujubeln zu lassen.“
„Genau, warum kannst du nicht so sein, wie dein Bruder?“
„Ein nach Ruhm lechzender Egoist?“
„Nein. Ich meine, du solltest dich mehr für die Angelegenheiten von Team Go interessieren. Auch wenn ich mit Megos Beweggründen nicht immer übereinstimme, ist er immer für das Team da. Wie wäre es mit etwas mehr...Go-operation?“
„Hast du dir das gerade ausgedacht?“
„Ja, das ist mir ganz spontan eingefallen“, sagte Hego stolz.
Shego seufzte.
„Okay, ich komme morgen mit und meinetwegen werde ich auch winken, aber ich werde nicht lächeln.“
Hego umarmte seine kleine Schwester.
„Danke. Das ist alles, was ich hören wollte. Aber jetzt ist es es Zeit für die Schule.“
„Jajajajajaja“, murmelten Shego und Mego auf dem Weg aus der Küche raus.
„Ach übrigens“, rief Hego ihnen noch hinterher. „Kann einer von euch auf dem Rückweg mal bei Atwood vorbei gehen? Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir die Zwillinge aktiver an unseren Aktivitäten teilhaben lassen, also habe ich Uniformen für sie anfertigen lassen und jemand muss sie abholen.“
„Ich kann nicht, weil...ich...nach der Schule noch...hamenamnmnablmnasam“, murmelte Mego und hatte es plötzlich sehr eilig.
„Shego? Wärst du dann so nett?“
„Hab ich eine andere Wahl? Und meinst du immer noch, dass ich mehr wie Mego sein sollte?“

„Ich habe Atwood schonmal erwähnt. Er war dieser Schneider, der sich auf die Kostüme von Superhelden und -schurken spezialisiert hatte. Er war sehr beliebt in der Szene, aufgrund seiner Neutralität und seiner Verschwiegenheit. Sein Geschäft befand sich mitten in der Innenstadt. Es war noch nichtmal besonders getarnt, aber trotzdem schien man es zu übersehen, wenn einen niemand darauf aufmerksam macht. Ja, die Welt der Superhelden und Superschurken. Voller Absurditäten.“

Am Nachmittag betrat Shego Atwood's Schneiderei. Es war ein kleines, altmodisch wirkendes, aber schon deshalb nicht ungemütliches Geschäft.
Das Klingeln der Eingangstür verriet dem Inhaber, dass jemand seinen Laden betreten hatte.
„Guten Tag, junge Dame“, sagte Atwood mit einem Lächeln.
„Hallo. Ich soll hier etwas abholen“, antwortete Shego und übergab ihm den Abholschein.
„Aha, Team Go. Ich hole die Trikots eben, sieh dich hier ruhig um.“

„Atwood war absolut verschwiegen, was seine Kundschaft anging. Es passierte schonmal, dass irgendwelche Bösewichte versuchten, die Identität und den Aufenthaltsort ihrer Erzfeinde mit Gewalt aus ihm heraus zu bekommen, doch er sagte nie etwas. Er nahm seine Verschwiegenheit sogar so ernst, dass er die Schurken danach noch nicht mal an irgendwelche Helden verpfiff. Allerdings bekamen sie dann bei ihm Hausverbot. Nur weil er neutral war, hieß das nicht, dass er nicht nachtragend wäre.“

Während Atwood im Lager verschwand, betrachtete Shego das Angebot etwas näher. Sie nahm ein schwarzes Cape von einem Kleiderständer, hing es sich locker um den Hals und betrachtete sich im Spiegel.
„Elegant“, dachte sie. „Aber vielleicht etwas zu dick aufgetragen.“
Sie hing es wieder dorthin, wo sie es her hatte und ließ ihren Blick über die Regale schweifen. Dort fiel ihr ein Paar Handschuhe auf. Die Farbe, es war genau das selbe Grün, wie bei ihrem Outfit, zog sie magisch an. Sie wollte einen von ihnen anprobieren, doch als sie danach griff, spürte sie plötzlich eine Stich in ihrer Hand und ließ ihn fallen.
„Alles in Ordnung?“ fragte Atwood, der in dem Moment wieder aus dem Lager zurück kam.
Shego hielt ihre verletzten Finger fest und antwortete: „Ich hab mich geschnitten.“
„Zeigen sie mal her.“ Der Schneider ging zu ihr und betrachtete die Schnittwunden. „Ist nicht so schlimm, hat sogar schon aufgehört zu bluten. Aber die kleinsten Schnitte tun ja am meisten weh.“ Sein Blick fiel auf den am Boden liegenden Handschuh. „Hm. Ich wollte eigentlich eine Warnung anbringen. Habe ich wohl vergessen.“
„Was ist mit den Handschuhen?“
„Die Fingerspitzen sind aus einem besonderen Metall. Unglaublich widerstandsfähig und wenn man sie regelmäßig pflegt, eine spezielle Feile liefere ich dazu, bleiben sie garantiert über Jahre hinweg so scharf wie jetzt. Ausserdem, ist der Stoff besonders bequem, atmungsaktiv und Superheldenpower-resistent.. Es ist der selbe Stoff, den ich für eure Kostüme verwende.“
„Wie viel wollen sie dafür haben?“ fragte Shego mit einem Leuchten in den Augen.

„Hego war natürlich nicht wirklich erfreut darüber, dass ich mit solchen, wie er sagte, gefährlichen Waffen nach Hause kam, aber als ich ihn davon überzeugte, dass die Handschuhe auch nützliche Werkzeuge sein können, durfte ich sie behalten. Unter der Bedingung, dass ich erst den Umgang mit ihnen übe, bevor ich sie trage. Dementsprechend trug ich sie am nächsten Tag, auf der Parade, nicht. Aber wie sich später herausstellte, hätte ich sie gut brauchen können.“

Die Parade zum Stadtjubiläum war in vollem Gange. Es schien, als ob die ganze Stadt sich an der Hauptstraße versammelt hätte, um dieses Spektakel mitzubekommen.
Der erste, der vielen Festwagen, gehörte Team Go. Die gesamte Familie war auf ihm versammelt und winkte der Menge zu.
Hego strahlte dabei die meiste Würde aus. Mego genoss die Aufmerksamkeit und die Jubelrufe, die seiner Meinung nach zum Großteil ihm galten. Die Zwillinge fanden es einfach nur aufregend, plötzlich von allen so geliebt zu werden und unterhielten die Einwohner immer mal wieder mit einer Demonstration, ihrer Fähigkeiten. Auch Shego ließ sich dazu herab, ab und zu mal dem Publikum zu zuwinken. Sie versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, dass sie zu alldem keine Lust hatte, doch es gelang ihr nicht wirklich.
„Shego, zeig doch etwas mehr Freude. Die Menschen da unten jubeln auch für dich, da könntest du ihnen wenigstens ein ehrliches Lächeln schenken“, sagte Hego.
Shego setzte daraufhin das süßeste, falsche Lächeln auf, dass sie kannte.

Mego legte lachend den Arm um seine Schwester.
„Vielleicht bringt dich das zum Lächeln“, sagte er. „Diese drei Jungs da unten, in der ersten Reihe, scheinen total auf dich zu stehen und wenn du es richtig anstellst, prügeln sie sich vielleicht sogar um dich.“
Sie sah herab zum Bürgersteig und warf einen kurzen Blick auf die drei Teenager, die ihr, mit jeweils einer Dose Bier in einer Hand, Küsse zuwarfen. Shego rollte bei diesem Anblick mit den Augen, obwohl sie zugegebenermaßen dabei auch lächelte.
„Au, wofür war das denn?“ fragte Mego, als sein großer Bruder ihm einen leichten Klaps auf den Hinterkopf gab.
„Daran ist nichts lustig, wenn Freundschaften durch Eifersüchteleien zerbrechen. Abgesehen davon,--“ Hego sprang vom Festwagen herab und nahm den drei Jungs ihr Bier ab. „Ihr seid doch bestimmt noch nicht volljährig, oder? Aber ich belasse es für heute bei einer Verwarnung. Und...lasst die Finger von meiner Schwester.“
Als Hego wieder zurück auf den Festwagen sprang, sah er in die Augen eines unerwarteten Gastes. Ein Spatz saß mitten auf Megos Kopf.
„Würde den da bitte jemand wegnehmen?“, fragte Mego.
„Warum machst du es nicht selber?“
„Hab versucht ihn weg zu scheuchen. Er bleibt aber stur wo er ist und macht mich zum Gespött.“
Vorsichtig nahm Hego den Vogel vom Kopf seines Bruders und ließ ihn mit einem sanften Wurf davon fliegen.
„Siehst du, war doch ganz einfach.“
Mego deutete zum Himmel.
„Denkst du. Er kommt wieder zurück!“
Shego und Hego sahen zum Himmel hinauf und bemerkten eine merkwürdig aussehende Wolke hinter dem hartnäckig immer näher kommendem Spatz.
„Sieht nach Regen aus“, sagte Hego.
„Ich weiss nicht“, sagte Shego, „sieht irgendwie nicht wie eine Wolke aus.“
„Stimmt, bewegt sich gar nicht Wolkenhaft.“
„Es bewegt sich aber auf uns zu!“
Mego erkannte als erster, was es war: „Leute, das Vögelchen hat seine Freunde mitgebracht. Alle sofort runter auf den Boden!!!“
Diese Warnung kam so unerwartet, dass ihr natürlich nicht alle umstehenden Personen nach kamen. Noch unerwarteter war aber die Attacke des riesigen Vogelschwarms, die wie die Druckwelle eine gefiederten Explosion über Go City herfiel.

„Ein Spatz ist höchstens nervig. Tausende von ihnen, die im Tiefflug über dich hinweg fliegen, ohne, dass du etwas machen könntest, sind ein Alptraum.

Hego hob den Festwagen hoch und hielt ihn als Schutzschild vor sich, seine Familie und so viele Passanten wie möglich. Um sie herum hörte er die entsetzte Menge kreischen. Der wild umher flatternde Vogelschwarm hinderte ihn aber daran, zu sehen was geschah. Plötzlich aber wurde es ruhig. Hego riskierte einen Blick. Die Vögel waren weg. Dies realisierten nun auch die Paradenbesucher, die es langsam wagten, wieder aufzustehen und ihre Verstecke, wenn sie eines gefunden hatten, zu verlassen.
„Kümmert euch um die Verletzten“, befahl Hego seinen Geschwistern und sprang über den Festwagen.

„Es gab keine Schwerverletzten. Nur Kratzer und blaue Flecken. Die Vögel sollten niemanden angreifen, sondern nur Panik verbreiten.“

Mego sah sich um.
„Wo sind die Mistviecher hin?“ rief er.
Die Vögel waren wie vom Erdboden verschluckt. Hego kratze sich nachdenklich am Kinn.
„Eine gute Frage. Ich hoffe, die kommen nicht mehr wieder.“
„Ähm, entschuldigung, Team Go“, meldete sich ein Polizist. „Wir können euch jetzt gut brauchen! Da kam gerade ein Funkspruch rein. Die Vögel nehmen die städtische Bank auseinander und hauen mit dem Geld ab!“

„Als wir dort ankamen, war es schon zu spät. Die Bank, selbst der Tresorraum, wurde dem Erdboden gleichgemacht und die Vögel waren mit dem Großteil des Geldes über alle Berge.“

Team Go sah sich den Schutthaufen, der früher mal eine Bank war, deprimiert an.
„Ich hasse es, zu spät zu kommen“, sagte Mego.
Shegos Blick fiel auf die vielen Banknoten, die unter den Trümmern hervorlugten.
„Immerhin haben sie nicht das ganze Geld mitgenommen.“
„Ja, aber es war bestimmt genug.“
Shego sah sich kurz um. Hego unterhielt sich mit einigen Polizisten über den Tathergang. Die Zwillinge waren bei ihm.
„Weisst du“, sagte sie“, wenn wir uns ein paar Scheine einstecken würden, wäre das das perfekte Verbrechen. Keiner würde sie vermissen, da sie ja offiziell von diesem verrückten Vogelschwarm gestohlen wurden.“
Mego sah seine Schwester mit einem Hauch von Entsetzen an.
„Das können wir nicht machen. Auch wenn du recht hast.“
„Aber...würdest du mich verpetzen, wenn ich mir jetzt ein paar Hunderter einstecken würde?“
„Du bist meine Schwester. Gib mir einen Hunderter und ich sage nichts.“

„Ja, ganz recht. Ich habe mir an diesem Tag ganz unauffällig 1.250 $ eingesteckt und niemand hat es gemerkt. Mego bekam seine versprochenen 100 $ und hielt die Klappe. Am Abend hatten wir dann eine Teambesprechung im Go Tower.“

Das komplette Team hatte sich um den Tisch herum versammelt. Hego hatte das Wort.
„Der heutige Tag war ein einziger Fehlschlag. Wir hatten Glück, dass es keine Schwerverletzten gab, aber wir hätten einfach wachsamer sein sollen.“
„Du meinst, auf einem bunt geschmückten Festwagen durch die Gegend gondeln, während ein gigantischer Vogelschwarm auf die Stadt zufliegt, war keine gute Idee?“ fragte Shego mit einem gehässigen Grinsen.
Hego seufzte.
„Nimm die Sache doch bitte etwas ernster. In den Medien reden sie schon darüber, das wir völlig unfähig sind und sie schreien nach besseren Helden.“
„Ach, das ist normal“, sagte Mego lässig. „Kennt man doch. Alle lieben ihre Helden, bis sie einmal einen Fehler machen. Bei unserem nächsten, größeren Erfolg, lieben sie uns dann wieder. Das passiert jedem Superhelden mindestens einmal.“
Hego sprang auf und schlug mit der Faust auf den Tisch.
„Du hast recht! Am besten sorgen wir dafür, dass der Urheber der heutigen Schandtat hinter Gittern landet!“ Er kratze sich nachdenklich am Kinn und setzte sich langsam wieder hin. „Ich wünschte mir nur, wir hätten einen Hinweis auf die Identität des Schurken.“
„Wenn man bedenkt, dass wir heute Zeugen eines wild gewordenen Vogelschwarms wurden, der allem Anschein nach dazu abgerichtet wurde, eine größere Geldmenge zu klauen, plädiere ich für diesen merkwürdigen Vogelmann, der sich eine Art Nest auf dem Go Mountain gebaut hat und in den letzten Jahren durch viele, kleinere Verbrechen, die allesamt mit abgerichteten Vögeln zu tun hatten, auf sich aufmerksam gemacht hat“, stöhnte Shego.
„Mir gefällt dein Ton nicht, junge Dame. Aber du hast recht. Lasst uns gehen!“
„Jetzt?“ fragte Mego, der gerade damit beschäftigt war, seinen Zeigefinger im Ohr hin und her zu drehen, und darauf zu hoffen, dass etwas interessantes dabei herauskommt.
„Ja, jetzt! Je früher wir den Schurken stellen, desto weniger Unheil kann er anrichten.“
„Gut, ich rufe den Super-Babysitter.“
„Das wird nicht nötig sein. Die Zwillinge kommen mit.“
„Jaaaaa!“ jubelten sie.
„Was?“ fragten die anderen Geschwister.
„Ja. Sie kommen mit. Ich möchte sie mehr in unsere Aktivitäten einbeziehen. Sie machen gute Fortschritte im Training und ich glaube, sie sind soweit.“
„Sie sind 5 Jahre alt.“
„Keine Widerrede. Sie kommen mit.“
„Ich bin dagegen! Was sagst du dazu, Mego?“
„Naja, sie sind wirklich gut. Und wir können jede Hilfe gebrauchen.“
Hego klatschte gut gelaunt in die Hände und sagt: „Das wollte ich hören. Los, zum Jet!“
Während Hego mit den Zwillingen zum Jet lief, hielt Mego seine Schwester unauffällig fest.
Als die anderen ausser Hör- und Sichtweite waren, flüsterte er Shego zu: „Hey, hier ist das Geld von vorhin. Irgendwie finde ich das doch nicht gut und ich hoffe, du gibst dein Geld auch wieder zurück.“
„Ja“, seufzte sie. „Vielleicht. Hey, das sind nur 75 $.“
„Ich brauchte neue Schuhe.“